Der Weg zur Inklusion ist ein kontinuierlicher Prozess, der aus vielen einzelnen Schritten besteht. Eine Veränderung hin zu mehr Inklusion bedeutet eine Veränderung des Denkens, der Strukturen und des Handelns. Dafür reicht es nicht, Regeln aufzustellen. Es braucht die grundsätzliche Einstellung und Offenheit, die notwendigen Ressourcen und eine konstruktive Zusammenarbeit.
Seit 2013 setzen wir in Nordfriesland auf sozialraumorientierte Eingliederungshilfe, um Inklusion nachhaltig zu gestalten.
Unser Schwerpunkt liegt dabei auf:
- einer konsequent sozialräumlichen und ressourcenorientierten Ausrichtung
- einer starken Beteiligung der Betroffenen
- der kooperativen Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern, dem Leistungsträger sowie den im Sozialraum vorhandenen Anbietern zur Umsetzung einer fallunspezifischen Arbeit
- einer tragfähige Vernetzung zwischen den o. g. Akteuren sowie den Ämtern und Gemeinden vor Ort
Der Weg zur Inklusion bedeutet für uns, dass wir Verhältnisse gestalten wollen. Ziel ist, dass alle Menschen gemeinsam und nach ihren Fähigkeiten zusammen leben können.

Bildrechte: Robert Aehnelt, Schritte zur Inklusion, CC-BY-SA 3.0
Inklusion bedeutet, dass die Gegebenheiten sich an die Bedürfnisse aller anpassen.
Nur so wird aus dem Nebeneinander ein gleichberechtigtes Miteinander mit gleichen Möglichkeiten für alle.
Gelingende Inklusion erfordert Sozialraumorientierung – und Sozialraumorientierung erfordert gelebte Inklusion. Beides bedingt sich gegenseitig.